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PASSADER BACKHAUS

Brot ist nicht gleich Brot – Genuss braucht Zeit

Die Deutschen sind Europameister im Brotessen. Knapp 57 Kilo Brot und Backwaren wurden pro Haushalt im Jahr 2018 vertilgt. Dabei gibt es qualitativ große Unterschiede. Wir besuchten eine Bäckerei, die vieles anders macht und dafür mehrfach ausgezeichnet wurde. Begonnen hat alles vor vielen Jahrzehnten mit einer Liebesgeschichte.

Wer das Passader Backhaus betritt, ist sogleich betört: Der Anblick der warmen Laibe in den hölzernen Regalen, tiefbraun, dicht an dicht, nach Sauerteig und Koriander duftend, macht sofort Appetit. In der Probstei in Schleswig-Holstein haben Susan und Gerhard Göttsch mitten auf dem Land 1987 ihre Bäckerei eröffnet. Die US-Amerikanerin und der Deutsche hatten sich in den USA kennengelernt. Gerhard Göttsch wollte dort als Jungbauer Auslandserfahrung sammeln. Mit viel Enthusiasmus, Unternehmergeist, Weitblick und handwerklicher Fähigkeit entwickelten die beiden über die Jahre Gerhards Landwirtschaft zu einem Betrieb weiter, in dem heute alles aus einer Hand kommt und selbst gemacht wird: Vom Getreideanbau, über die Ernte und das Mahlen bis hin zum Brotbacken findet der komplette Prozess unter einem Dach statt – und das nach Bioland-Richtlinien. Wie das alles funktioniert und wie schlussendlich jede Woche aufs Neue bis zu 7.000 Brote in 13 verschiedenen Sorten, dazu 25.000 Brötchen und viele süße Versuchungen in den Verkaufsregalen des Passader Backhauses landen, erfahren Sie in Ausgabe 04/2019 der „Landbäckerei“.

www.passader-backhaus.de