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Im Völkersbacher Backhaus geht’s rund

Brot backen wie zu Omas Zeiten

International gilt Deutschland als das Land, in dem die meisten Brotsorten gebacken werden. Das liegt zum einen an der Getreidevielfalt hierzulande, zum anderen an der Kreativität der deutschen Bäcker. Dabei backen längst nicht nur die ausgebildeten Spezialisten das deutsche Grundnahrungsmittel Nr. 1. Vielmehr steigt die Zahl der Hobbybäcker von Jahr zu Jahr. In Völkersbach, einem Stadtteil von Malsch im Landkreis Karlsruhe, kennt man diese Entwicklung. Seit dort kurz nach der Jahrtausendwende ein Backhaus entstanden ist, wird einmal im Monat ein Brotbackkurs angeboten – mit guter Resonanz bei Erwachsenen und Kindern.

Im Backhaus geht es munter zu. Ob dort nun Kinder umliegender Schulen kneten, was das Zeug hält, und dabei feststellen: „Ganz schön anstrengend ist das.“ Oder ob Erwachsene kommen, die eine Auszeit im hektischen Alltag suchen oder einfach ihre Backkünste verfeinern wollen: Alle haben großen Spaß, lernen aber auch eine Menge. Dafür sorgt Monika Julliard. Sie ist Expertin in Sachen Brotbacken und gemeinsam mit Sonja Gräßle, der Hausherrin im Backhaus des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins, Initiatorin der Brotbackkurse. Es versteht sich von selbst, dass die Kursteilnehmer nicht nur „schuften“ müssen, sondern am Ende des Vormittags auch ein eigenes Brot mit nach Hause nehmen.

Bevor es so weit ist, gilt es allerdings, kräftig zu kneten. Und zu warten. Denn der Teig will ruhen, er mag keine Hektik – eben wie zu Großmutters Zeiten. Auch das Anfeuern des Ofens in aller Frühe und das Schroten der Körner geschieht noch wie anno dazumal. Mehr darüber lesen Sie in Ausgabe 01/2020 der „Landbäckerei“.

www.ogv-voelkersbach.de